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WM Portugal Tag 2: Gassner jun. / Wüstenhagen mit einem halben Dreher – und im Aus

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Der Deutsche Rallyemeister Hermann Gassner jun. erlebt im Moment einen Intensivkurs der besonderen Art – beim Rallye-WM Lauf in Portugal. Nach dem technischen Defekt auf der SP 5 – Getriebeschaden nach Kupplungsdefekt nach einem Schaltfehler – machten sich Gassner/Wüstenhagen heute früh auf zu neuen Zielen, zu neuen Sonderprüfungen.

Die Mechanikercrew des BRR-Teams von Raimund Baumschlager legte eine Sonderschicht ein, um den Mitsubishi Lancer EVI IX an den Start zu bringen. Und Gassner war wieder sehr schnell in seinem Element, fuhr einige Top 5-Zeiten in der Gruppe N.

4 Kilometer fehlten noch bis ins Ziel des zweiten Tages, als sich der Mitsubishi über die Seite ins Out drehte. Ein halber Überschlag beendete den Rallyetag unfreiwillig und frühzeitig.

Baumschlager: „Das kann passieren, vor allem in dieser wichtigen Lernphase eines hochtalentierten Piloten. Es ist besonders schade, zumal Hermann bis dahin sehr gut unterwegs war. Um zu lernen, musst Du auch Fehler machen. Aber er wird am Sonntag wieder an den Start gehen und weiter lernen.“

Gassner jun.:

Ich war für den Moment unkonzentriert und wurde durch den Staub etwas irritiert. Ich kam von der Strecke ab und das Auto blieb seitlich liegen. Wir wollten wieder auf die Strasse zurück, aber leider vergeblich. Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber es wird morgen Gott sei Dank weitergehen. Mit Ausnahme einer zertrümmerten Windschutzscheibe dürfte nicht viel passiert sein. Tut mir echt leid für Raimund und die Mechaniker.