Anmeldung



rallye-magazin.de :: do it sideways

Wenn der Berg ruft...

Drucken PDF

Vergangenes Wochenende folgten Christian Bodner und Michael Dandl dem Ruf des Berges. Auftakt zur Deutschen Bergmeisterschaft und dem Berg Cup am legendären Schleizer Dreieck. Ein Starterfeld von 125 Startern wollten sich auf der Naturrennstrecke einen erbitterten Kampf um die Sekundenbruchteile liefern.

Einige Fahrer wurden schon vor dem Start aus der Wertung genommen, weil die technischen Kommissare zu geringes Gewicht der Rennboliden feststellen mussten. Die Fahrzeuge hatten anscheinend über den Winter eine zu starke Diät bekommen. Für den in der Gruppe G4 startenden Christian Bodner, auf seiner Toyota Corolla welche erst in der Woche vor dem Rennen fertig wurde, lief es gut. Jedoch hatte er sich mit seiner Reifenwahl ein kleines bisschen verspekuliert und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben. „Es war ein Reifenpoker“ so Christian Bodner, „die Bedingungen wechselten ständig von leicht feucht bis trocken.“ Alles in allem war er dennoch zufrieden.

 

Hart wurde in der Gruppe H bis 2000cm³ gekämpft. Hier war es Michael Dandl, auf seinem BMW 320i, der die Fahnen der RG Rosenheim hochhielt. Hervoragend vorbereitet mit einigen Tests bei Slalomveranstaltungen und voll motiviert nahm Michael Dandl den Berg in Angriff. Waren nach dem ersten von drei Läufen gleich vier Fahrer innerhalb einer Sekunde. Bei Michael Dandl wurden schnell zwischen den Wertungsläufen die Räder gewechselt, Slicks rauf Regen runter, was sich auszahlen sollte.

Hatte man auch in der Winterpause beschlossen den Reifenhersteller zu wechseln und konnte somit noch auf keinerlei Erfahrungswerte zurückgreifen. Mit einer hervorragenden Leistung schaffte er die Qualifikation für die Top 20 Finalläufe, bei denen die 20 schnellsten Piloten nochmal gegeneinander antreten. Michael Dandl schaffte einen ausgezeichneten fünften Platz in seiner Klasse. Bei starkem Wind, wechselden Bedingungen und niedrigen Temperaturen war es auch das nötige Quäntchen Glück was hier über Zehntelsekunden entscheidete. Trotzdem - unsere Bergpiloten sind heiß auf das nächste Rennen in Luxemburg.