| 28. September 2009
Die letzten beiden Vorläufe der Region Süd zur deutschen Slalom- Meisterschaft wurden im Schwarzwald in Schonach und Freiamt ausgetragen.
Am ersten Tag startete man an der Langenwaldschanze. Mit der Startnummer 3 in der seriennahen G- Klasse ging Richard Raß von der Rallye- Gemeinschaft Rosenheim (RGR) auf einem roten BMW 316 Compakt an den Start. Die BMW- Fahrer lieferten sich in der Klasse G 5 ein hartes Duell. Jannik Sanin legte vor, war acht Zehntelsekunden schneller als Raß - bei Sanin fiel aber eine Pylone, das bedeutete drei Strafsekunden und somit war Richard Raß im Vorteil. Im zweiten Wertungslauf legte Sanin eine schnelle Zeit vor, Raß konterte, fuhr 14 Hundertstelsekunden schneller und ohne Fehler und gewann somit die Klasse G 5.
Georg Plank von der RGR startete auf einem VW Polo 86 c in der Klasse F 8 der leicht verbesserten Fahrzeuge. Plank steigerte sich von Lauf zu Lauf, verpasste aber ein Tor, wurde deshalb mit 15 Strafsekunden belastet und schaffte nur noch Rang sieben. Nicht ganz zufrieden war Josef Weber, er konnte seine PS vom Porsche GT 3 nicht ganz ausspielen, wurde aber bei jedem Lauf schneller und erreichte Rang sieben.
Rang drei im Süden für RGR- Fahrer Raß
Am zweiten Tag startete man in Freiamt, zirka eine Autostunde von Schonach entfernt, zum achten und letzten Vorlauf zur deutschen Slalom- Meisterschaft in der Region Süd. 140 Starter gingen zu diesem deutschen Slalom- Meisterschaftslauf an den Start. Richard Raß startete wieder mit der Nummer 3 und lieferte sich erneut ein heißes Duell mit Jannik Sanin. Im erster Wertungslauf war Raß 16 Hundertstelsekunden, im zweiten Wertungslauf wieder der Rosenheimer un drei Hundertstelsekunden. Den dritten Wertungslauf gewann Sanin mit 17 Hundertstelsekunden Vorsprung. Somit gewann Richard Raß mit zwei Hundertstelsekunden Vorsprung den DM- Lauf. Als Drittplatzierter der deutschen Slalom- Meisterschaft Süd geht Raß nun zu den Endläufen nach Bitburg. am Flughafenslalom kommen nun die Region Süd und Region Nord zu den Meisterschaftsläufen zusammen, die an zwei Tagen ausgetragen werden.
Die schnellsten Fahrer der Klasse F 8 bis 1400 ccm waren Georg Plank und Karl Ernst Bartel, beide fahren einen VW Polo 86 c. Bartel war immer einen Tick schneller als Plank, der in seinen drei Wertungsläufen fehlerfrei blieb und sich an den zweiten Platz setzte.
Josef Weber fuhr mit seinem Porsche GT3 in einer schweren Klasse F 11 über 2000 ccm, in der einige Meisterschaftsanwärter starten. Letztlich erreichte er Rang sechs im starken Starterfeld. (re)



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