| 15. Oktober 2009
Die beiden Endläufe zur deutschen Autoslalom-Meisterschaft wurden am Flugplatz in Bitburg ausgetragen. Richard Raß von der Rallye- Gemeinschaft Rosenheim ging aus der Region Süd mit sieben Siegen und einem zweiten Platz an den Start.
Raß startete auf einem BMW 316 Compakt in der seriennahen Gruppe G 5 und hatte die südlichen Starter im Griff, doch die Fahrer aus dem Norden drehten gewaltig auf. Bis zu eineinhalb Sekunden langsamer war der Rosenheimer bereits im Training; er steigerte sich zwar von Lauf zu Lauf um jeweils eine Sekunde und blieb fehlerlos, musste sich aber als Zweitplatzierter Michael Bender von der Renngemeinschaft Bergisch Gladbach geschlagen geben, der die schnellste und sauberste Linie in dieser Gruppe fuhr.
Zum Glück bekam der Sieger aber die 20 Punkte der deutschen Slalom- Meisterschaft nicht, da er im Vorfeld als 63. aus der Wertung fiel, die Punkte gingen an den Zweitplatzierten Richard Raß. Nach ausführlicher Analyse der Streckenführung musste er an drei Schlüsselstellen noch schneller werden. Am zweiten Tag trumpfte er bereits im Trainingslauf groß auf und war nur minimal langsamer als der Bergisch- Gladbacher. Der entscheidende erste Wertungslauf gelang ihm optimal, er war um eineinhalb Sekunden schneller als im Training - und schon führte er nach dem ersten Wertungslauf. Im zweiten Lauf ließ er nichts mehr anbrennen, fuhr nochmal eine schnelle Zeit und fehlerfrei und sicherte sich den Sieg. Da viele Titelkandidaten patzten, stand schon früh fest, dass Raß der zweite Platz in der deutschen Automobil- Slalom- Meisterschaft nicht mehr zu nehmen war.

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